Barbara Rolf ist 1976 in Freiburg im Breisgau geboren und ist Mutter einer Tochter. 

 

Nach dem Studium der Theologie beschloss sie, motiviert durch prägende persönliche Erfahrungen, Bestatterin zu werden. 

 

Es folgte eine bemerkenswerte Laufbahn, in deren Anfangsjahren sie — zum Missfallen einiger und zur Freude vieler — bereits als „Bestatterin des Jahres 2013“ ausgezeichnet wurde. Heute ist sie eine der profiliertesten Stimmen im deutschsprachigen Raum zum Thema Tod und eine international gefragte Expertin. Ihre Authentizität und ihr Engagement für eine menschliche und zeitgemäße Sterbekultur sind ungebrochen. 


Durch ihren unkonventionellen Umgang mit Tod und Bestattung erregte Barbara Rolf mehrfach mediale Aufmerksamkeit und kam bald mit Film- und Fernsehproduktionen in Kontakt. Der Dokumentarfilm Die mit den Toten spricht von Andrea Lotter gibt tiefe Einblicke in ihr Denken und Handeln im Angesicht des Todes. Der Film wurde mit dem Diakonie Journalistenpreis ausgezeichnet und ist bis heute Bestandteil verschiedener Ausbildungsprogramme in den Bereichen Begleitung, Pflege und Palliativversorgung. 


Diese Erfahrungen allein erklären jedoch nicht vollständig ihren eigenen Schritt in die Welt des Films. 


AHUL entstand auch aus ihrer Begeisterungsfähigkeit und Spontaneität. Ebenso aus dem Umstand, dass sich zur richtigen Zeit die richtigen Menschen begegneten. Schließlich, weil Barbara Rolf in diesem Moment über die zeitlichen und finanziellen Mittel verfügte, um dieses Kurzfilm-Projekt zu verwirklichen. Auch dies ist das Ergebnis prägender und schicksalhafter Ereignisse. 


So kam AHUL in die Welt — und mit diesen knapp 14 Minuten noch viel mehr. 


Als Bestatterin wusste sie es bereits; nun weiß sie es auch als Filmemacherin: Die besten Geschichten schreibt das Leben — fast von selbst. 


Wir sind Teil dieser Geschichten. Machen wir etwas Gutes daraus, sodass wir am Ende zufrieden lächeln und sagen können: „Das war ich. Und es war gut.“